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Päpste Johannes XXIII. und Franziskus ähneln sich

Pope John XXIII and Pope FrancisPapst Johannes XXIII. und Papst Franziskus ähneln einander in ihrer kirchlichen Reformfreudigkeit und in ihrer Ausrichtung. Daran erinnert nun der argentinische Theologe und Papstberater Carlos María Galli im Gespräch mit Radio Vatikan. Galli hat über kirchliche Reformprozesse publiziert und gilt als einer der profiliertesten Vertreter der in Argentinien entwickelten Theologie des Volkes Gottes, an der sich Papst Franziskus in seinem Amt inspiriert.

Beide Päpste reflektierten „die Zärtlichkeit Gottes“, beide verwiesen schon zu Beginn ihrer jeweiligen Amtszeiten auf die Barmherzigkeit Gottes, sagte Galli.

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„Anti-päpstliche Manipulation“

PetersdomDer italienische Erzbischof Bruno Forte verteidigt Papst Franziskus gegen Häresie-Vorwürfe. Jene Kritiker, die den Papst mutmaßlicher Irrlehren bezichtigten, hätten ihn überhaupt nicht richtig verstanden, sagte der Erzbischof von Chieti und namhafte Theologe laut einem Bericht der katholischen Tageszeitung „Avvenire“ vom Dienstag.

Die Unterzeichner der am vergangenen Wochenende im Internet veröffentlichten „Zurechtweisung“ des Papstes seien eine „absolute Minderheit“. Sie hätten Franziskus' Schreiben zu Ehe und Familie vom April 2016 „nicht in seiner Tiefe erfasst, sondern missverstanden“. Ihr „Angriff“ sei „schwerwiegend“: „eine Manipulation, ein Vorurteil, eine Operation gegen den Papst und gegen die Kirche“. Forte war Sondersekretär der Bischofssynode zu Ehe und Familie in den Jahren 2014/2015. In dieser Funktion war er auch an deren Abschlusserklärung beteiligt.

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Papst Franziskus in Columbien

Papstmesse in Cartagena: Für einen Frieden von unten

Papst in ColumbienIn seiner letzten Ansprache auf kolumbianischem Boden hat Papst Franziskus all denen gedankt, die bei der Organisation seiner Reise geholfen haben. Es seien „intensive und schöne Tage“ gewesen, sagte er am Sonntag in Cartagena. Vor allem aber drehte der Papst das Motto der Reise, nämlich „Machen wir den ersten Schritt“, weiter: „Bleiben wir nicht dabei stehen, den ersten Schritt zu tun, sondern machen wir uns weiterhin täglich zusammen auf den Weg, um dem anderen auf der Suche nach Harmonie und Brüderlichkeit entgegenzugehen!“

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„Ordensleben muss sich grundlegend wandeln“

Alte Schwestern„Ordensleben kann und muss sich grundlegend wandeln, wenn es überhaupt Bestand haben und es sich in der Postmoderne plausible als lohnenswerte Lebensalternative behaupten kann“: Mit dieser These lässt Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, aufhorchen. Angesichts von Überalterung, ausbleibender Einritte oder Austritten langjähriger Mitglieder müssten die Gemeinschaften ihre Identität und Sendung neu formulieren bzw. in praktisches Handeln übersetzen, schreibt Ganz in der jüngsten Ausgabe der „Theologisch-praktischen Quartalsschrift“.

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Vatikan: „Es braucht einen Kulturwandel"

Kardinal Farrel

„Dies ist ein Moment im Leben der Kirche, in dem wir wirklich das umsetzen können, was das Zweite Vatikanische Konzil über die Rolle der Laien in der Kirche gesagt hat“: Kardinal Kevin Farrell, Leiter des Dikasteriums für Laien, Familie und das Leben, beklagt in einem Interview mit dem katholischen America-Magazin, dass sich diese Umsetzung immer wieder verzögert habe - „aus verschiedenen Gründen“. Es hätte immer wieder Missverständnisse und Verwirrung gegeben, zu viel Streit unter den Katholiken.

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Papst an Ordensleute: „Seid keine nostalgischen Menschen“

Papst an GeneralkaoitelDie Kirche sollte nicht einer vermeintlich besseren Vergangenheit nachtrauern. Stattdessen sollte sie darauf vertrauen, dass Christus lebt und auch heute am Werk ist. Das sagte Papst Franziskus an diesem Samstag zu Ordensleuten im Vatikan. „Ich schlage euch Maria Magdalena, die Apostolin der Apostel, als Ikone vor: Sie suchte den toten Jesus und fand den Lebenden!", so der Papst. „Sich wehmütig an die Vergangenheit zu erinnern, die noch fruchtbar an geistlichen Berufungen und glorreich an Werken war, soll euch nicht daran hindern, das Leben wahrzunehmen, das der Herr jetzt rund um euch keimen lässt. Seid keine nostalgischen Menschen, sondern Menschen, die im Glauben an den Gott der Geschichte und des Lebens das Heraufdämmern des Morgens schon mitten in der Nacht ankündigen!“ Der Papst empfing an diesem Samstag das Generalkapitel der Kongregation der Resurrektionisten in Audienz.

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