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„Ordensleben muss sich grundlegend wandeln“

Alte Schwestern„Ordensleben kann und muss sich grundlegend wandeln, wenn es überhaupt Bestand haben und es sich in der Postmoderne plausible als lohnenswerte Lebensalternative behaupten kann“: Mit dieser These lässt Katharina Ganz, Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen, aufhorchen. Angesichts von Überalterung, ausbleibender Einritte oder Austritten langjähriger Mitglieder müssten die Gemeinschaften ihre Identität und Sendung neu formulieren bzw. in praktisches Handeln übersetzen, schreibt Ganz in der jüngsten Ausgabe der „Theologisch-praktischen Quartalsschrift“.

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Vatikan: „Es braucht einen Kulturwandel"

Kardinal Farrel

„Dies ist ein Moment im Leben der Kirche, in dem wir wirklich das umsetzen können, was das Zweite Vatikanische Konzil über die Rolle der Laien in der Kirche gesagt hat“: Kardinal Kevin Farrell, Leiter des Dikasteriums für Laien, Familie und das Leben, beklagt in einem Interview mit dem katholischen America-Magazin, dass sich diese Umsetzung immer wieder verzögert habe - „aus verschiedenen Gründen“. Es hätte immer wieder Missverständnisse und Verwirrung gegeben, zu viel Streit unter den Katholiken.

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Papst an Ordensleute: „Seid keine nostalgischen Menschen“

Papst an GeneralkaoitelDie Kirche sollte nicht einer vermeintlich besseren Vergangenheit nachtrauern. Stattdessen sollte sie darauf vertrauen, dass Christus lebt und auch heute am Werk ist. Das sagte Papst Franziskus an diesem Samstag zu Ordensleuten im Vatikan. „Ich schlage euch Maria Magdalena, die Apostolin der Apostel, als Ikone vor: Sie suchte den toten Jesus und fand den Lebenden!", so der Papst. „Sich wehmütig an die Vergangenheit zu erinnern, die noch fruchtbar an geistlichen Berufungen und glorreich an Werken war, soll euch nicht daran hindern, das Leben wahrzunehmen, das der Herr jetzt rund um euch keimen lässt. Seid keine nostalgischen Menschen, sondern Menschen, die im Glauben an den Gott der Geschichte und des Lebens das Heraufdämmern des Morgens schon mitten in der Nacht ankündigen!“ Der Papst empfing an diesem Samstag das Generalkapitel der Kongregation der Resurrektionisten in Audienz.

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Franziskus: „Räume öffnen für wirksamere Präsenz von Frauen“

Papst und FrauenWorte eines offensichtlichen katholischen Feministen: Papst Franziskus hat dazu aufgerufen, Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft, regional wie international, mehr zum Zug kommen zu lassen. Er brach indirekt eine Lanze für Frauenquoten und merkte an, eine wachsende Präsenz von Frauen wäre auch in der Kirche ein „heilsamer Prozess“. Franziskus äußerte sich am Freitag vor den Angehörigen des Päpstlichen Rates für den interreligiösen Dialog, die dieser Tage bei ihrer Vollversammlung in Rom über Frauen und Friedenserziehung reden.

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Welttag der Armen: „Sie haben alles mit allen geteilt“

Welttag der ArmenDie Armen sind kein Problem, von den Armen kann man das Wesen des Evangeliums lernen: Diese Perspektive und Haltung ist seit Amtsantritt eines der prägenden Merkmale von Papst Franziskus. Zum Abschluss des Heiligen Jahres hatte er deswegen einen eigenen Tag – den vorletzten Sonntag vor dem Advent – diesem Anliegen gewidmet, in diesem Jahr fällt dieser ‚Welttag der Armen’ auf den 19. November. An diesem Dienstag gab der Vatikan nun die Botschaft des Papstes zu diesem neuen kirchlichen Gedenktag bekannt. Der Text liest sich wie eine große Zusammenschau all dessen, was Papst Franziskus wiederholt und in Ausschnitten über Armut, die Armen und christliches Verhalten gesagt hat.

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Kirche und Klima: „Herzstück der katholischen Soziallehre“

Klimapakt von ParisDie Klimafrage ist keine nebensächliche Umweltfrage, sondern eine Frage von Armut, Ungleichheit und Flucht; das deutlich zu machen ist die Aufgabe der katholischen Kirche nach der Ankündigung Präsident Donald Trumps, aus dem Klimaabkommen von Paris auszusteigen. Das sei auch die Hauptlinie der Enzyklika Laudato Si’ von Papst Franziskus. Ottmar Edenhofer vom Potsdam-Institut für Klimaforschung nennt es sogar das „Herzstück der katholischen Soziallehre“, um das es hier gehe. Und er formuliert eine zweite Aufgabe für die Kirche: „Ich glaube, dass es auch dazu gehört, dass wir – also die Katholiken hier in Europa und in den USA – sich dem Dialog mit den Ländern und den Katholiken aussetzen, die vom Klimawandel am härtesten betroffen sind.“ Es ist wichtig, die Stimmer derer wahrzunehmen, die bereits jetzt vom Klimawandel betroffen seien.

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